News der Freikirche der STA in Deutschland

News der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland

Vereinbarung zwischen Theologischer Hochschule und Religionspädagogischem Institut der Adventisten

Theologische Hochschule Friedensau© Foto: Holger Teubert/APD Friedensau bei Magdeburg, 20.10.2017/APD   Die Theologische Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg und das Religionspädagogische Institut (RPI) der Freikirche haben eine Vereinbarung zur Weiterbildung getroffen. Der Rektor der Hochschule, Professor Dr. Roland E. Fischer, und der Leiter des Instituts, Pastor Jochen Härdter, unterzeichneten ein Abkommen zur Zertifizierung der beiden RPI-Kurse „Kirchlicher Religionsunterricht“ und „Kirchliche Kinderpädagogik“. In dieser Vereinbarung wird geregelt, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer beider Kurse Bachelor-Credits erwerben, die sie für ein B.A.-Studium an der Friedensauer Hochschule sammeln und einsetzen können. RPI Das Religionspädagogische Institut (RPI) ist eine gemeinsame Einrichtung der Deutschschweizerischen Vereinigung sowie des Norddeutschen und Süddeutschen Verbandes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Es wurde eingerichtet, um ehrenamtliche Mitarbeitende für den Kindergottesdienst und kirchlichen Religionsunterricht zu qualifizieren sowie Familiendiakoninnen und -diakone für den Dienst in den Ortsgemeinden vorzubereiten. Dafür bietet das RPI drei modulare Ausbildungsgänge an, die nebenberuflich absolviert werden: 1. Kirchliche Kinderpädagogik, 2. Kirchlicher Religionsunterricht, 3. Familiendiakonie. Nach Erbringung der Leistungsnachweise und erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat der Hochschule. Weitere Informationen unter: www.sta-rpi.net Theologische Hochschule Friedensau Zur Theologischen Hochschule Friedensau gehören die beiden Fachbereiche Christliches Sozialwesen und Theologie. Hier können acht Bachelor- und Master-Studiengänge – zum Teil berufsbegleitend – sowie ein Kurs „Deutsch als Fremdsprache“ belegt werden. Informationen zur Hochschule unter: www.thh-friedensau.de _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

Florida: 4000. Nieren-Transplantation in adventistischem Klinikverbund

Symbolbild© Foto: LA(Phot) Nicola Harper/MOD Orlando, Florida/USA, 18.10.2017/APD   Das Florida Hospital, ein Klinikverbund des Adventist Health Systems, welches zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gehört, feierte Anfang Oktober die 4000. Nieren-Transplantation. Mit mehr als 160 Nieren-Transplantationen an Kindern und Erwachsenen jährlich verfügt das Florida Hospital nach eigenen Angaben über eines der ältesten und größten Transplantations-Programme der USA. Wie die Unternehmenskommunikation von Florida Hospital mitteilte, markiere die 4000. Transplantation einen Meilenstein für die Klinikteams. „Wir sind so stolz auf unsere Ärzte und Klinikteams, dass sie diesen bemerkenswerten Meilenstein erreicht haben“, so die Vizepräsidentin des Florida Hospitals, Kari Vargas. „Transplantationen benötigen enorme Abstimmung, Zeit und Fähigkeiten und wir loben sie für ihren unermüdlichen Einsatz dieses Programm aufzubauen“. 1973 wurde die erste Nieren-Transplantation im Florida Hospital durchgeführt. „Wir fühlen uns geehrt, dass unsere Gesellschaft uns mehr als 40 Jahre lang mit der Aufgabe betraut hat, hochwertige, fortschrittliche und teilnahmsvolle Betreuung anzubieten“, so Dr. Robert Metzger, der das Nieren-Transplantations-Programm mit aufgebaut hat und als dessen medizinischer Direktor arbeitet. _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

Kalifornien: Waldbrände zerstören adventistische Schule

Zerstörte Redwood Adventist Academy© Foto: Facebook-Seite der Redwood Adventist Academy Silver Spring, Maryland/USA, 17.10.2017/APD   Seit 8. Oktober wüten Waldbrände in Nordkalifornien/USA. Wie WELT und N24 berichtet, gab es bisher über 40 Tote, 5.700 zerstörte Häuser und 100.000 evakuierte Menschen. Auch verschiedene adventistische Bildungseinrichtungen sind von den Bränden betroffen. Redwood Adventist Academy Wie die nordamerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review berichtete, wurde die Redwood Adventist Academy, eine Schule für den primären und sekundären Bildungsbereich in Santa Rosa, Kalifornien, komplett vom Feuer zerstört. Es befanden sich aber keine Schüler, Lehrpersonal oder Angestellte auf dem Gelände. „Es ist ein großer Verlust“, so die Rektorin der Schule, Angie Weems. „Jeder wird auf seine eigene Weise durch den Trauerprozess gehen müssen.“ Für die 128 Schüler soll der Unterricht aber so schnell wie möglich anderenorts weitergehen. Die Redwood Adventist Academy wurde 1931 gegründet und spielte eine bedeutende Rolle für die Mitglieder der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in dieser Region. Einige Familien besuchten die Schule über Generationen hinweg. Pacific Union College und Rio Lindo Academy Das Pacific Union College, eine höhere Bildungseinrichtung der Siebenten-Tags-Adventisten in Napa County, Kalifornien, musste aufgrund von Rauchschäden und der schlechten Luftqualität für mindestens eine Woche den Schulbetrieb einstellen. Dies berichtete der unabhängige journalistische Dienst Adventist Today. Der Campus des Pacific Union College werde derzeit als Basislager für die Waldbrandbekämpfung in Napa County genutzt, teilte die unabhängige Zeitschrift Spectrum mit. Von dort würden Einsätze mit dem Hubschrauber geflogen. Die Schüler der Rio Lindo Academy, einer adventistischen Privatschule in Healdsburg, Kalifornien, seien am 10. und 11. Oktober nach Hause geschickt worden. Eine Wiederaufnahme des Unterrichts dort wurde noch nicht angekündigt. _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

„Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“

Johann Gerhardt© Foto: Theologische Hochschule Friedensau Trauerfeier für adventistischen Theologen und Altrektor Johann Gerhardt Friedensau bei Magdeburg, 17.10.2017/APD   Die Theologische Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg trauert um ihren ehemaligen Rektor, Professor Johann Gerhardt. Im Alter von 73 Jahren verstarb er plötzlich und unerwartet am 2. Oktober. „Authentizität und Herzlichkeit zeichneten ihn aus“, wurde in der Trauerfeier am 16. Oktober in Friedensau betont. Die Botschaft vom angstfreien Glauben sei seine Mission gewesen. Leitmotiv: Die Nähe Gottes „Die Nähe Gottes war das Leitmotiv von Johann Gerhardt“, sagte Pastor Johannes Naether (Hannover), Präsident des Norddeutschen Verbandes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, in seiner Traueransprache. „Doch wie tragfähig ist der Glauben an Gott, wenn ein geliebter Mensch unvorbereitet aus dem Leben gerissen wird?“, fragte Naether. Er erinnerte an den alttestamentlich Patriarchen Hiob, der ebenfalls schreckliches Leid erlebte und Gott deswegen anklagte. Doch Hiob habe erfahren, dass Gott niemand abweist, sondern mit dem Menschen fühlt, sodass der Leidende bekannte: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“ (Hiob 19,25). Gerhardt sei es nicht darum gegangen, eine trockene Lebenstheorie zu vermitteln, sondern eine Brücke zu schlagen, um die Liebe Gottes den Menschen zu vermitteln. Im Zentrum habe für ihn ein „angstfreies Evangelium“ gestanden. „Er war ein gütiger Mensch, der Jesus vertraute und mit der Auferstehung zum ewigen Leben rechnete“, so Naether. Seine kurzen Rundfunkandachten hätten viele Menschen angesprochen. Er habe ihnen Mut zu einem Leben mit Gott machen wollen. Gerhardt hätte sich nicht verbiegen lassen und auch unkonventionell gehandelt. Als innerhalb der Freikirche Fälle von sexuellem Missbrauch bekannt wurden, habe er sich für die Enttabuisierung der Ereignisse eingesetzt und sich seelsorgerlich der Opfer angenommen. Generationen von Pastoren geprägt In einem Gedenkwort wies der Dekan des Fachbereichs Theologie der Friedensauer Hochschule, Dr. Stephan Höschele, darauf hin, dass ein Mensch andere nur dann prägen kann, wenn er selbst geprägt ist. Über die Hälfte seines Lebens sei Johann Gerhardt als Lehrer tätig gewesen. Die Nähe zu seinen Studierenden habe seiner Autorität nicht geschadet. Er hätte ihnen vertraut. „Als Meister der Redekunst wies er auf den menschenfreundlichen Gott hin.“ Er wäre auch bei unterschiedlichen Positionen authentisch geblieben und hätte Spannungen im „Geist des Evangeliums“ ausgehalten. Durch sein Verhalten habe er Generationen von Pastoren geprägt. „Johann Gerhardt zu begegnen schaffte eine Vertrautheit“, betonte der Präsident der Siebenten-Tags-Adventisten in Mittelrhein (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland), Norbert Dorotik (Darmstadt), als Vertreter der deutschen Freikirche. Gerhardt sei in der Lage gewesen „in die Breite“ zu denken. Seine väterliche Art habe geholfen, bei festgefahrenen Diskussionen mit Deutlichkeit und Respekt vor anderen Meinungen einen Ausweg zu finden. Der frühere Leiter des Advent-Verlags in Lüneburg, Pastor Elí Diez-Prida, unterstrich, dass Gerhardt nicht nur redegewandt gewesen sei, sondern es auch verstanden habe, mit dem gedruckten Wort umzugehen. Das zeige sein 2004 erschienenes Buch „Angstfrei glauben“. Dieses habe vielen Lesern geholfen zu einem „freien und befreienden Glauben“ zu finden. Statt Medizinstudium Pastorenausbildung Johann Gerhardt wurde am 23. März 1944 in Neusandez im ehemaligen Galizien geboren. Nach der Flucht seiner Familie in den Westen wuchs er in Bayreuth auf und besuchte dort die Schule, wo er 1963 das Abitur ablegte. Das Angebot zur Finanzierung eines Medizinstudiums in den USA schlug er aus, nachdem er während einer Evangelisation den Entschluss gefasst hatte, Pastor zu werden. Die theologische Ausbildung absolvierte er am adventistischen Seminar Marienhöhe in Darmstadt und erhielt 1967 das Predigerdiplom. Im selben Jahr heiratete er Christa Zimmermann. Nach vierjährigem Predigtdienst in Mannheim (1967–1971) und der Ordination zum Pastor wurde er nach Pforzheim versetzt, wo er bis 1976 tätig war. Die Kirchenleitung sandte ihn anschließend zur adventistischen Andrews University in Berrien Springs, Michigan/USA, wo er 1979 sein Studium mit dem „Doctor of Ministry“ abschloss. Inzwischen waren dem Ehepaar Gerhardt die Kinder Torsten, Holger und Heike geboren worden. Johann Gerhardt folgte 1979 einer Berufung als Dozent für Praktische Theologie an das adventistische Theologische Seminar Marienhöhe in Darmstadt. Von 1990 bis Frühjahr 1993 war er Gesamtschulleiter des Theologischen Seminars und des Gymnasiums Marienhöhe. Danach wechselte er 1993 an die Theologische Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg. 2004 wurde Johann Gerhardt zum Professor für Praktische Theologie berufen. Bis zur Pensionierung im Jahre 2011 war er als Dozent, Dekan und seit 2007 als Rektor tätig. Auch nach seiner Emeritierung arbeitete er weiter in verschiedenen Aufgabenbereichen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland mit. So war er Rundfunkbeauftragter beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) und bekannt durch Andachten im MDR-Hörfunk und zahlreichen Sendungen des adventistischen TV-Senders „Hope Channel“. Er gehörte auch dem Fachbeirat der Freikirche „Sexueller Gewalt begegnen“ als Vorsitzender an. Deeskalierend gewirkt Bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand im Jahr 2011 würdigte die damalige Kultusministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Professorin Dr. Birgitta Wolff, die Verdienste des Altrektors. Insbesondere sein offensiver Kurs zur Qualitätssicherung verdiene hohen Respekt. „Ich spreche Rektor Gerhardt meinen tiefsten Dank aus“, erklärte die Ministerin. „Er hat nicht nur für die Hochschule, sondern für das Land Sachsen-Anhalt Großes geleistet.“ Die internationale Ausrichtung der Hochschule, die sich in einem sehr hohen Anteil von ausländischen Studierenden niederschlage, sei ein Kompliment für das Land. Professor Dr. Armin Willingmann, Präsident der Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalts, betonte die beruhigende Funktion, die Gerhardt in zugespitzten Diskussionen eingenommen habe. „Oftmals hat er einen Wechsel der Perspektive ermöglicht und deeskalierend gewirkt.“ Hochschule Friedensau Zur staatlich anerkannten Theologischen Hochschule Friedensau gehören die beiden Fachbereiche Christliches Sozialwesen und Theologie. Hier können acht B.A.- und M.A.-Studiengänge – zum Teil berufsbegleitend – sowie ein Kurs „Deutsch als Fremdsprache“ belegt werden. Mehr als 30 Nationen sind unter den rund 200 Studierenden vertreten. _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

Das Studium: ein Schatz für das Kommende

Friedensauer Absolventen mit Dozenten© Foto: Holger Teubert/APD Hochschule Friedensau verleiht 45 Absolventen akademische Grade Friedensau bei Magdeburg, 16.10.2017/APD   In einer Feierstunde am 15. Oktober erhielten 45 Absolventen der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg die Urkunden über die ihnen verliehenen akademischen Grade. In seiner Festansprache betonte der Vorstandsvorsitzende der Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg, Pastor Christoph Radbruch, dass die im Studium gemachten Erfahrungen einen Wert haben, der im Beruf und Leben weiterhelfen könne. Radbruch blickte auf seine eigenen Studienerfahrungen zurück und meinte, er habe damals gelernt, Grenzen zu akzeptieren. „Wir Menschen sind begrenzt. Wir haben mehr Möglichkeiten und Ideen, als wir umsetzen können.“ Auch gelte es das Gelernte in die Praxis zu übersetzen, damit es verstanden werde und man damit arbeiten könne. Es gelte auch der Grundsatz: Erst denken, dann tun. Der größte Fehler sei es, Lösungen für Probleme zu finden, die es nicht gibt. Außerdem habe Radbruch in seinem Studium Freunde fürs Leben gefunden, indem er mit ihnen zusammen gewohnt, gearbeitet und gelebt hätte. Dadurch sei es ihm möglich gewesen, mit unterschiedlichem Blickwinkel aufs Leben zu schauen. Als Solist könne man nichts erreichen, es gelte vielmehr im Team zu arbeiten. Menschen sollten als Bereicherung wahrgenommen werden, die den Horizont erweitern. Kooperation zwischen Friedensau und Pfeifferschen Stiftungen Der Rektor der Theologischen Hochschule Friedensau, Professor Dr. Roland E. Fischer, wies darauf hin, dass es zwischen der adventistischen Hochschule und den Kliniken der Pfeifferschen Stiftungen ein gemeinsames Projekt zur Qualifizierung von pflegerischen Fach- und Führungskräften auf Hochschulniveau gebe. Dabei sollen diese unter anderem in folgenden Bereichen qualifiziert werden: Projektmanagement, Gesundheitsökonomie, Fallmanagement, pflegefachliches Handeln, Assessmentverfahren, Qualitätsmanagement, Gesundheitswissenschaften und Spiritual Care. Die Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg, 1889 von dem evangelischen Pfarrer Gustav Adolf Pfeiffer gegründet, sind eine der traditionellen diakonischen Komplexeinrichtungen in Sachsen-Anhalt und zählen mit etwa 1.600 Mitarbeitenden zu den größeren diakonischen Unternehmen in Deutschland. Bachelor- und Mastergrade verliehen Insgesamt wurden 45 Studierende aus zwölf Ländern in den Bereichen Theologie und Sozialwesen mit einem Bachelor (B.A.) oder Master (M.A.) graduiert. Dr. Stefan Höschele, Dekan des Fachbereichs Theologie, übergab Urkunden an neun B.A. und fünf M.A. in Theologie sowie an drei Master of Theological Studies (M.T.S.). Letztere stammen aus Ungarn und Puerto Rico. Professor Dr. Thomas Spiegler, Dekan des Fachbereichs Christliches Sozialwesen, übergab Diplome an vier B.A. in Soziale Arbeit und zwei B.A. in Gesundheits- und Pflegewissenschaften. M.A. erhielten drei Graduierte in Counseling (Beratung), zwei in Musiktherapie, zwei in Sozial- und Gesundheitsmanagement sowie 15 in International Social Sciences. Die letztgenannten Absolventen kamen aus Angola, Äthiopien, China, Ghana, Mexiko, Nigeria, Myanmar (Birma), Sambia und Tansania. Besondere Auszeichnungen für Studenten Dekan Höschele, verlieh den diesjährigen Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an den Theologiestudenten Endritch Jean aus Haiti. Er erhält die mit 1.000 Euro dotiere Auszeichnung für besondere akademische Leistungen und sein interkulturelles Engagement. Der mit 500 Euro dotierte Preis für Christliches Sozialwesen der Sparkasse Jerichower Land ging an Marissa Verchthaler. Konzert zum Studienjahresbeginn Bereits am Vortag wurden in Friedensau in einem Gottesdienst 50 neue Studierende willkommen geheißen. In seiner Predigt wies Rektor Roland Fischer darauf hin, dass die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten auf Bildung und Erziehung großen Wert lege. Die bereits 1899 in Friedensau gegründete „Missionsschule“ sei die erste adventistische Bildungsstätte in Europa gewesen. Wert gelegt werde dabei auf die Förderung einer ganzheitlichen Entwicklung der Studierenden und Ausbildung zum Dienst an Kirche und Gesellschaft. Außerdem gab es am Nachmittag das traditionelle Konzert zum Studienjahresbeginn der Theologischen Hochschule. Unter dem Motto „Re – Formation – Die Kunst des Arrangements“ trugen „Die Dresdner Bach-Solisten“ Joachim Karl Schäfer (Leitung/Trompete), MinJung Kang (Violine) und Uwe Hirth-Schmidt (Violoncello) Werke von Johann Sebastian Bach (1695-1750) vor. Studium in Friedensau Die 1899 gegründete Friedensauer Bildungsstätte ist seit 1990 eine staatlich anerkannte Theologische Hochschule. Hier können acht B.A.- und M.A.-Studiengänge – zum Teil berufsbegleitend – in den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie sowie ein Kurs „Deutsch als Fremdsprache“ belegt werden. Mehr als 30 Nationen sind unter den rund 200 Studierenden vertreten. Studieninteressierte können sich zu Schnuppertagen anmelden und das Leben im Hörsaal und auf dem Campus kennenlernen. Weitere Informationen: www.thh-friedensau.de _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

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